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<pre>Jenseits der nackten Zahlen darf man der Mannschaft aber trotzdem zugutehalten, in den vergangenen Wochen ein gutes Stück vorangekommen zu sein: Seit dem im Sommer vollzogenen Trainerwechsel haben die Auftritte von Bayer spürbar an Stringenz zugelegt.  <p> Dazu kommt: Nur ein Heimspiel haben die Freiburger in dieser Saison verloren — das am 1Spieltag mit 0:1 gegen Schalke. Selbst gegen Schwergewichte wie Dortmund (0:0) und RB Leipzig (2:1) blieb der SC Freiburg zu Hause ungeschlagen.  <p>  Gegen den FC Ingolstadt wird von den Borussen schließlich bereits der saisonübergreifend zehnte Heim-Dreier in Folge anvisiert — und zumindest in den Reihen des fünffachen Meisters zweifelt niemand daran, dass es am Samstag auch diesbezüglich ein kleines Jubiläum zu feiern gibt. <p> Diese Diagnose wurde am vergangenen Spieltag dann teilweise auch vom 2:0-Erfolg der Bayern an der Spree bestätigt — bei dieser Niederlage konnte man den Charlottenburger aber zumindest wieder attestieren, die eigene Haut so teuer wie möglich zu Markte getragen zu haben. <p>  In dieser Saison ließ der Aufschwung in Leverkusen derart lange auf sich warten, dass selbst so mancher Beteiligter bereits den Glauben an eine bevorstehende Wende verlor: Die beiden Siege gegen Frankfurt und Augsburg setzten nun aber doch noch die Aufholjagd in Gang.  </pre>


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<pre>Meldungen von neuerlichen Rückschlägen fanden aber selbst rund um den Florida-Cup den Weg über den Atlantik. So sickerte frühzeitig durch, dass die medizinische Abteilung den seit zweieinhalb Monaten fehlenden Lars Bender auch bis zum Spiel gegen die Hertha definitiv nicht fit bekommt.  <p> In der Bundesliga scheint es allmählich zu einer merkwürdigen Tradition zu werden, dass es in jeder Hinrunde eine Borussia kalt erwischt: Nachdem im vergangenen Herbst der aktuelle Tabellenführer aus Dortmund in bis dahin unbekannte Tiefen stürzte, wird nun in diesem Jahr offensichtlich das Pendant aus Gladbach ganz nach unten durchgereicht.  <p>  Nach unserer Prognose macht der schwäbische Aufschwung der letzten Monate somit noch nicht einmal im Borussia-Park halt; die unlängst verschenkten Punkte erobert der Gast bereits in den anstehenden 90 Minuten zurück: <p> Wir gehen in jedem Falle davon aus, dass sich der Sport-Club am Samstag seine längst vorhandenen Automatismen zu Nutze macht — um beim greifbaren Auftakt-Dreier obendrein von der noch fehlenden Abstimmung im Lager der Gästezu profitieren. <p>  Bedeutet: Eine Niederlage und Bayer 04 könnte sich statt auf dem heiß begehrten Champions League Platz plötzlich sogar außerhalb der Europa League Region, sprich auf Rang 7, wiederfinden.  </pre> 


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<pre> Besonders ärgerlich daran war der Umstand, dass die Breisgauer bei einer besseren Chancenauswertung wohl als Sieger vom Platz gegangen wären. Schließlich hatte der SC Freiburg in keinem anderen Auswärtsspiel seiner Bundesliga-Geschichte derart viele Torschüsse zu verbuchen.  <p> Video: für die Mainzer gab es am vergangenen Wochenende in München nichts zu holen. Die Rheinhessen verloren klar mit 0:(Quelle: Youtube/FOX Soccer)  <p>  Exakt zu dem Zeitpunkt, in dem der HSV zu sich zu finden beginnt, setzt sich somit auch das andere große Sorgenkind des ersten Saisondrittels endlich in Bewegung — und die kleine Aufholjagd genügte schon fast, um die Hypothek des völlig verpfuschten Saisonstarts abzutragen. <p>  Beim 1:0 gegen den krisengeschüttelten FC Köln half zwar der Unparteiische mit einer mehr als fragwürdigen Elfmeterentscheidung kräftig mit, doch am Ende blieb das Wichtigste übrig: ein Sieg und drei Zähler. <p>  Wichtig war der Sieg aber auch für das Selbstvertrauen, schließlich haben die Herthaner in einer neuen 3-4-3-Formation gespielt — in der Abwehr mit einer Dreier-Kette.  </pre>


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<pre> Mit 33 Treffern ist die Borussia-Offensive die mit großem Abstand gefährlichste und nur Leipzig hat weniger Gegentore kassiert als die Dortmunder.  <p> Im Endspurt zeigt sich der Effzeh nun aber doch noch einmal bemüht, den Ruf des bloßen Krisengewinners abzuschütteln; so bekam das streckenweise atemberaubende 4:3 gegen Bremen den wohl besten Auftritt seit dem neuerlichen Wiederaufstieg zu sehen.   <p> Dabei hatte es zuletzt durchaus gute Ansätze gegeben: etwa beim 1:1 gegen Frankfurt oder dem 2:2 gegen unangenehme Augsburger. <p>  Angebot gültig für Neu- und Bestandskunden, die vor Spielbeginn maximal 10  Euro  setzen.  <p> Da die ersten drei Partien allesamt verloren gingen, haben die Fohlen die Länderspielpause auf einem direkten Abstiegsplatz verbracht — folglich steht der am Freitagabend am Niederrhein gastierende HSV vor der ungewohnten Situation, dass die schwere sportliche Krise ausnahmsweise in der Kabine des Gegners zu Hause ist.  </pre>


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<pre> Nun gilt es für die Mainzer, auch gegen den HSV zu punkten. Bei einer Niederlage droht der Fall in die Abstiegsränge – und das will man beim FSV unbedingt vermeiden.  <p> Bei den arg gebeutelten Gladbachern macht sich dagegen Aufbruchsstimmung breit. Brachten im Zuge der Englischen Woche doch endlich auch die Fohlen ihre ersten beiden Saisondreier unter Dach und Fach (3:1 in Stuttgart, 4.2 gegen Augsburg).  <p>  „Ich kann meiner Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen. Wir haben viele Chancen vergeben. Das ist ungewöhnlich, aber solche Tage gibt es.“ <p>  Noch dazu, weil nach dem Ausscheiden aus DFB Pokal und Europa League nur noch die Liga bleibt, um in Leverkusen für gute Launa zu sorgen.  <p> Vielmehr erwarte ich mir, dass Leverkusen seinem Ruf als Offensivmannschaft mit defensiven Schwächen einmal mehr gerecht wird. Daher gehe ich davon aus, dass wir einige Tore zu sehen bekommen.  </pre>


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